Kühler Morgentau auf dem Wümmewiesen, asphaltierte Fahrradstraßen durch sattgrüne Landschaften, Kraniche , die sich umglaublich lauthals noch vor ihrem Afrikaflug die Bäuche vollschlagen,
kleine Städte, wie Fischerhude, die noch vor dem Eindringen der Bremer Schickeria im Tiefschlaf waren, der Sonnenaufgang in den Wümmewiesen und natürlich der einsetzende Gegenwind aus Südost mit Windstärke 4 bft..... alles genau so aber mit einer entscheidenden Ausnahme:
Sind wir sonst nüchtern um 6.00 auf das Fahrrad gestiegen, haben uns unsere Gastgeber natürlich nicht ohne ein anständiges Frühstück auf das Fahrrad gelassen, droht doch im anderen Fall schnell eine Unterzuckerung.
Ulrike und Claus haben uns dann noch bis zum Einstieg in den Bremen-Hamburg Radweg gebracht.
Der Weg führt durch die Wümmeniederung über Fischerhude, Ottersberg, Rotenburg, Fintel, Wesseloh bis zur Elbe bei Hoopte.
Hier sind wir in einem Gasthof gelandet, der den morbiden Charme der 70er in jedem unserer Zimmer verinnerlicht hat, dafür nur 40,00 Einzelzimmer. Aber egal, nach 112 km sind wir heute redlich fertig, insbesondere vergaß ich zu erwähnen, das wir uns durch wunderbare aber sehr hügelige Landschaften durcharbeiten mussten.
In diesem Gasthof gibt es auch Sonntags ab 16.00 nichts mehr zu essen und zu trinken. Zum Glück waren wir unterwegs beim Griechen und das Essen dort liegt einem ja bekanntlich lange im Magen.
Bier und Fischfrikadellen gab es dann noch in einem Fischrestaurant in der Nähe. Zwei Kümmel machten dann alles verdaubar.
Nun liegen wir um 20.00 in den Betten und schauen noch die gruseligen Ergebnisse der Bayernwahl an.
Für Morgen haben wir uns im Bio Hotel Schloss Lenzen in Lenzen angemeldet. 92 km von hier. Mit Sauna!







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